- Sitze im Star Wars-Themenkino in Bensheim und rede gleich über Netzpolitik. 2 hours ago
- Erst rufen Gewerkschaften nach Schlecker-Boykott und jetzt ist die Politik an der Zerschlagung schuld? Das versteht wieder wer will... 5 hours ago
- Debatte zur Krankenhaudfinanzierung: SPD und Grüne verschweigen, dass Krankenhäuser 2,5 Milliarden Euro mehr erhalten haben! #ktmkk 11 hours ago
- Ich bin jedes Mal beeindruckt, wenn ich Christian Schwarz-Schilling treffe. Und jetzt geht's weiter zum Vorstand der CDU Gelnhausen. 1 day ago
- Bei manchen Emails fragt man sich ja, warum überhaupt darauf geantwortet hat... 1 day ago
Blogroll
Links
Wolke
Arbeitsmarkt
Barenthin
Berlin
BFD
Bundesfreiwilligendienst
Bundespräsident
Bundestag
Bundesversammlung
Bundeswehr
CDU
Christen
Crytek
Deutschland
Ehrenamt
Enquete-Kommission
Euro
Fluglärm
Freiwilligendienst
Games
Gastkommentar
Gauck
Griechenland
Griechenlandhilfe
Internet
Joachim Gauck
Jugendschutz
Kirche
Linum
Medienkompetenz
Netzneutralität
Netzpolitik
Ostern
Papst
Pilgerfahrt
Plenum
Rom
Schuldensituation
soziale Netzwerke
Staatsverschuldung
Thomas Jarzombek
Twitter
Wehrpflicht
Weihnachten
Wulff
Wusterhausen
Pingback: Tweets that mention Netzneutralität ja, aber differenziert « SCHWARZER PETER -- Topsy.com
Nur als kleine Anmerkung: Die Initiative Pro Netzneutralität und der damit verbundene Aufruf zur Sicherung der Netzneutralität, wurde von Malte Spitz (Grüne) und Björn Böhning (SPD) initiert, sowie unterstützt von Mitgliedern der Linken und anderen nicht parteipolitisch gebundenen Aktivisten.
Wenn sich zwar für die Netzneutralität aussprechen, aber gegen jeglichen gesetzlichen Schutz dieser, setzten sie sicherlich auf die Macht des Marktes. Wie beurteilen sie dann die Vereinbarung zwischen Google und Verizon oder die Äußerungen von Telekomk-Chef René Obermann?
Hallo Peter,
nicht die Forderung nach kundenfreundlicheren, datenart-neutralem Serverraum-Handling ist ja die Grundlage der aktuellen Diskussion um Netzneutralität. Sondern der geschickte Schachzug der Provider, jetzt zu lamentieren, sie würden unter dem ständig steigenden Datenstrom ersticken und deswegen müsse man jetzt mal über eine Maut reden.
Zwei Aspekte:
- Da es sich, meiner Meinung nach, beim Kommunikations- und Informationskanal Internet um ein mittlerweile unverzichtbares Element der gesellschafts- bzw system-relevanten Infrastruktur handelt, muss der Gesetzgeber Rahmenbedingungen schaffen und vorallem die Investitionen in die Backbones des Web nicht nur mit einer Breitband-Initiative unterstützen, sondern auch das vergangene Investitionsverhalten der wirtschafltlichen Anbieter prüfen und zukünftiges monitoren, um über die Sinnhaftigkeit dieser urteilen zu können.
Das aktuelle Wehklagen der Provider ist z.B. bei der Telekom stark anzuzweifeln in seiner umfänglichen Berechtigung und Wahrhaftigkeit.
- Der Gesetzgeber muss, falls dies nicht klar und transparent von den Marktteilnehmern und für alle anderen Marktteilnehmer selbständig angeboten wird, für eine datenart-unabhängige Preisstruktur sorgen.
Der von der Telekom geschickt eingeführte Euphemismus “Qualitätklassen” verschleiert, dass hier das grundlegende end-to-end-Prinzip des Web abgeschafft werden soll. Dieses ist aber eine der Grundlagen eines freien Web.
Frei nicht in irgendeiner idealistischen utopischen Idee (die gibt es auch
, sondern ganz praktisch, weil nur so wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancengleichheit in den Grundpfeilern des digitlaen Handeln garantiert werden kann. Weil es nur so zu freiem sozialen Fortschritt und wirtschaftlicher Innovation weiterhin kommen kann, so wie wir es in den wenigen Jahren des Web bereits in beeindruckenden Ansätzen erleben konnten.
Jegliches Weichkochen dieser Position wird den Lobbyisten nicht gelingen. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert. Auch eine ablenkende Diskussion über die notwendige minimal zu haltende Eingriffpraxis im “Serverraum-Altag” ist nicht angebracht.
Weiterhin eine schöne Sommerpause und viel Spass beim Biken
Jens
Hallo Jens,
hab Dank für Deinen detaillierten Beitrag. Im Prinzip haben wir da die gleiche Stoßrichtung denke ich!
Es grüßt Peter
Herr Tauber,
Sie erklären die (zeitkritische) IP-Telefonie als Verursacher eines “kostspieligen Aufbaus unnötiger Infrastruktur zum Abfang von Lastspitzen”, doch verkennen die Tatsache, dass IP-Telefonie überhaupt nicht bandbreitenintensiv ist, womit Ihre gesamte Forderung auf einen Schlag entkräftet ist.
Ich habe gestern Abend bereits Herrn Gersdorf erklärt, dass es keine nachvollziehbare Legitimation zum Abschaffen der Netzneutralität gibt. Ebenso wenig muss eine »differenzierte Diskussion« geführt werden.
Und hören Sie bitte auf, von Menschen mit geringem Einkommen zu sprechen. Wenn Ihnen wirklich etwas daran läge, Menschen mit geringem Einkommen über das Medium Internet soziale Teilhabe zu garantieren, würden Sie sich für die Forderung »Internetzugang als Grundrecht« zu etablieren stark machen und nicht für das Abschaffen von Netzneutralität.
Viele Grüße aus NRW. Hier besteht immer noch der Wunsch zum Erhalt der Netzneutralität.
Peter Piksa
Pingback: Wie die CDU die Netzneutralität verwässert » CDU Watch
Pingback: Die Nebelkerzen in der Debatte um die Netzneutralität » Blog vom Karpfenweg
Pingback: Tauber/Jarzombek: Netzneutralität ja, aber differenziert | Blogfraktion.de
Pingback: Die wunderbare Welt von Isotopp
Naja ich schon, denn wie Wikipedia feststellt, funktioniert VoIP auch jetzt schon – entgegen landläufiger Meinung – ohne Priorisierung:
Da sich mit dem aktuell von den ISPs als notwendig angekündigten Ausbau der Bandbreiten die Latenzen weiter reduzieren, dürfte VoIP mittelfristig sogar ein immer kleineres Problem sein.
Pingback: Netzneutralität ja, aber differenziert (via SCHWARZER PETER) « "Das Politische anders denken"